Bericht #GeoWoche2021

Als Ersatz für den auf 2023 verschobenen Deutschen Kongress für Geographie in Frankfurt a.M. fand vom 5. bis 9. Oktober 2021 unter dem Namen #GeoWoche2021 eine virtuelle Veranstaltung von der und für die gesamte geographische Community statt. Organisiert wurde die #GeoWoche2021 von der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) und deren Teilverbänden, zu denen auch GeoDACH gehört.

GeoDACH hat drei Sessions organisiert, in welchen Studierende die Möglichkeit hatten, ihre Abschlussarbeiten vorzustellen. Diese wurden im Anschluss an den Vortrag mit der wissenschaftlichen Community diskutiert. Gemeinsam mit dem DVAG wurde außerdem ein Preis für hilfreiche Praktikumsberichte ausgeschrieben. Im Rahmen einer Abendveranstaltung wurden diese Berichte vorgestellt und prämiert.

Auch durch die AG Klima wurden im Rahmen der GeoWoche2021 mehrere Veranstaltungen organisiert. So fanden insgesamt vier ganz unterschiedliche Formate in Kooperation mit verschiedenen Wissenschaftler*innen und Studierenden statt.

Zusammen mit Studierenden der Universität Heidelberg unter Leitung von Dr. Nicole Aeschbach konnten den Teilnehmenden in einem interaktiven Workshop unter dem Namen „KlimaWandelWissen“ ein Raum für Austausch und Wissensaufnahme geschaffen werden. Die vermittelten Inhalte und das gesamte Projekt „KlimaWandelWissen“ sind auch über die GeoWoche hinaus ab Ende des Jahres 2021 über eine Website abrufbar.

Ebenfalls in Kooperation mit Studierenden fand eine Session zum Thema „Wie funktioniert klimaresiliente Stadtentwicklung im Jahr 2021?“ statt. Im Zuge einer Live-Podcast Aufnahme mit dem Podcast Team How to SDG, welches aus Studierenden der Universität Innsbruck besteht, wurde dieser Frage zusammen mit einem Experten nachgegangen. Anschließend wurde ausgiebig im Publikum diskutiert. Der aufgezeichnete Podcast wird in Zukunft auch über die Kanäle des How to SDG Podcast abrufbar sein.

Zum Abschluss des Thementages Klimakrise konnte einem großem Publikum auch noch der Film Zeit für Utopien gezeigt werden. Hier konnte nach der Filmvorführung noch ein Filmgespräch mit Petra Wähning, einer der Hauptprotagonist*innen des Films geführt werden, wodurch noch interessante Gedankenaustäusche und Ideen entstanden.

Im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltung konnten in der Session Umweltpsychologie – Warum die Klimakrise ignoriert wird zusammen mit den drei Umweltpsychologinnen Parissa Chokrai, Dr. Katharina Beyerl und Dr. Claudia Menzel der Frage und den zu Grunde liegenden Ursachen nachgegangen werden. Doch nicht nur über die Ursachen, sondern auch über mögliche Strategien des Entgegenwirkens und über Möglichkeiten der gelungen Klimakommunikation konnte sich ausgetauscht werden. Dabei zog auch diese Veranstaltung zahlreiche Teilnehmenden an und war für die AG Klima ein gelungener Abschluss der #GeoWoche2021.

Die Veranstaltungen konnten somit gemeinsam mit den studentischen Vorträgen einen gelungenen Beitrag von Studierendenseite zum Programm der #GeoWoche2021 leisten und sorgten somit mit für eine interessante und lehrreiche Woche für die über 1700 Teilnehmenden.