Auslobung des Elisabeth-Vogelbeerbaum-Preis 2025

Das Leitthema des EVP 2025 wurde auf der Sommer-BuFaTa 2024 in Göttingen abgestimmt und lautet “Nachhaltiges Wissensmanagement, -strukturen und -weitergabe”. Vergeben wird der EVP 2025 auf der Sommer-BuFaTa 2025 in Kiel. Einreichungen sind möglich bis zum 23.05.2025, 18:00.

Dieser Kriterienkatalog gibt erste Anhaltspunkte, wie nachhaltiges Wissensmanagement und -weitergabe in der Fachschaftsarbeit Geographie gestaltet werden kann. Je nach Fachschaftsgröße und Kontext kann es Herausforderungen geben, weshalb der Katalog als Inspirationsquelle und nicht als strikte Checkliste dient. Einzelne, gut umgesetzte Kriterien können ebenso überzeugend sein, auch wenn nicht alle Aspekte abgedeckt sind.

Spezifische Kriterien zum Leitthema

  1. Strukturierte Wissensdokumentation
    • Wie wird Wissen in der Fachschaft systematisch erfasst und dokumentiert?
    • Werden standardisierte Methoden oder Tools (z.B. digitale Plattformen, Protokolle) genutzt?
    • Wie bleibt die Wissensbasis für zukünftige Generationen zugänglich und verständlich?
  2. Zugänglichkeit und Nutzungsfreundlichkeit
    • Wie wird der einfache Zugang zu Wissensressourcen für alle Mitglieder sichergestellt?
    • Wurde auf klare Sprache und einfache Navigation geachtet, um Barrieren zu minimieren?
    • Wie wird sichergestellt, dass Wissen aktuell und relevant bleibt?
  3. Wissensweitergabe und Mentoring
    • Wie wird die Wissensübergabe zwischen erfahrenen und neuen Mitgliedern organisiert?
    • Gibt es Mentoring-Programme oder Veranstaltungen, um den Wissensaustausch zu fördern?
    • Welche Maßnahmen gewährleisten den langfristigen Wissensfluss?
  4. Technologieeinsatz für Wissensmanagement
    • Welche digitalen Tools oder Plattformen werden verwendet (z.B. Cloud, Wiki)?
    • Wie wird die langfristige Verfügbarkeit und Sicherheit der Wissensressourcen gewährleistet?
    • Wurden nachhaltige, ressourcenschonende Lösungen berücksichtigt?
  5. Vernetzung und Kooperationen
    • Welche Kooperationen mit anderen Fachschaften oder Institutionen fördern den Wissensaustausch?
    • Wie werden interdisziplinäre oder fakultätsübergreifende Wissensnetzwerke aufgebaut?
    • Welche Best Practices aus externen Kooperationen wurden implementiert?
  6. Reflexion und Anpassung
    • Wie werden bestehende Wissensmanagementstrategien reflektiert und angepasst?
    • Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um Wissenslücken zu schließen oder Verluste zu vermeiden?
    • Wie wird der Erfolg der Strategien regelmäßig überprüft?
  7. Nachhaltigkeit und Stabilität
    • Welche langfristigen Strategien sichern das Wissensmanagement trotz personeller Veränderungen?
    • Wie wird die Wissensweitergabe institutionell verankert (z.B. durch Leitlinien)?
    • Gibt es Maßnahmen, um generationenübergreifende Wissensstrukturen zu etablieren?
  8. Soziale Nachhaltigkeit und Inklusion
    • Wie wird sichergestellt, dass alle Mitglieder gleichen Zugang zu Wissen haben?
    • Wurde Diversität und Inklusion in der Wissensweitergabe gefördert?
    • Welche Maßnahmen fördern eine offene, partizipative Wissenskultur?

Formale Vorgaben

  • Die Bewerbung sollte eine angemessene formale und sprachliche Qualität aufweisen.
  • Der Umfang der Bewerbung sollte zwischen 1.500 und 2.500 Wörtern liegen.
  • Angabe darüber, ob euer Konzept in Form der eingereichten Bewerbung nach der Preisvergabe von GeoDACH veröffentlicht werden darf.
  • Die Bewerbung muss bis zum 23.05.2025, 18:00 per E-Mail an vorstand[a]geodach.org eingereicht werden.

Auslobung des Elisabeth-Vogelbeerbaum-Preis 2024

Das Leitthema des EVP 2024 wurde auf der Winter-BuFaTa 2023 in Augsburg abgestimmt und lautet “Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen”. Vergeben wird der EVP 2024 auf der Sommer-BuFaTa 2024 in Göttingen. Einreichungen sind möglich bis zum 17.05.2024, 16:00.

Dieser Kriterienkatalog gibt erste Anhaltspunkte, inwiefern ein Nachhaltigkeitskonzept oder eine -strategie preisfähig sein könnte. Da das Thema aber je nach Fachschaftsgröße und Umständen schwierig umzusetzen sein kann, ist er explizit nicht als Checkliste zu verstehen – eine Bewerbung, die nicht alle Kriterien umfasst, kann ebenso gute Chancen haben, wenn dafür einzelne Kriterien außergewöhnlich gut beleuchtet und umgesetzt wurden. Gleichzeitig könnt ihr euch natürlich von den Kriterien inspirieren lassen und euren bestehenden Konzepten neue Aspekte hinzufügen!

Spezifische Kriterien zum Leitthema

1. Integration bestehender Nachhaltigkeitsrichtlinien (Green Rules)

  • Inwieweit wurden die Anforderungen der Green Rules berücksichtigt?
  • Gibt es Beispiele oder Nachweise dafür, wie die Vorgaben umgesetzt wurden?
  • Wie wurden spezifische Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in Bezug auf die genannten Richtlinien ergriffen?
  • Gab es Herausforderungen bei der Umsetzung, und wie wurden sie bewältigt?

2. Diverse Nachhaltigkeitsansätze in unterschiedlichen Bereichen (Papier, Energie, Wasser, Entsorgung/Müll, Einkauf, Mobilität, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Unileben usw)

  • Wie wurden die verschiedenen Nachhaltigkeitskategorien in das Konzept integriert?
  • Gibt es konkrete Maßnahmen oder Ziele für jede dieser Kategorien?
  • Wie wurden die Ressourcenverwendung und Emissionen in den verschiedenen Kategorien minimiert?
  • Welche positiven Auswirkungen hatten die Maßnahmen in den verschiedenen Kategorien?

3. Langfristige und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie

  • Wie wurde ein ganzheitlicher Ansatz zur Förderung der Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen entwickelt?
  • Gibt es ein langfristiges Konzept, das über einzelne Veranstaltungen hinausreicht?
  • Welche strategischen Ziele wurden für die Förderung der Nachhaltigkeit festgelegt?
  • Wie wird sichergestellt, dass der Ansatz langfristig und nachhaltig ist?

4. Eigene Arbeit/Veranstaltungen hinterfragen/reflektieren

  • Wie wurden die eigenen Aktivitäten und Veranstaltungen kritisch hinterfragt und reflektiert?
  • Gab es Überlegungen zur Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Verschwendung?
  • Welche konkreten Maßnahmen wurden aufgrund der Reflexion ergriffen?
  • Wie wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Reflexion in zukünftige Aktivitäten integriert?

5. Überfachschaftliche Kooperation/Zusammenarbeit/Wissensaustausch (z.B. Green Office etc.)

  • Welche Kooperationen und Partnerschaften wurden mit anderen Einrichtungen oder Organisationen eingegangen?
  • Inwieweit wurden Ideen oder Inspirationen aus anderen Nachhaltigkeitsinitiativen genutzt?
  • Wie haben diese Kooperationen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit beigetragen?
  • Welche konkreten Ergebnisse oder Projekte sind aus diesen Kooperationen entstanden?

6. Institutionelle Impacts und Awareness Raising über die Fachschaftsebene

  • Gab es Initiativen, die das Denken und Handeln innerhalb des Instituts oder der Universität in Bezug auf Nachhaltigkeit beeinflusst haben?
  • Welche messbaren Auswirkungen auf das Institut oder die Universität wurden erzielt?
  • Wie wurden andere Abteilungen oder Gruppen innerhalb der Institution in die Bemühungen einbezogen?
  • Welche Veränderungen oder Verbesserungen wurden aufgrund dieser Bemühungen auf institutioneller Ebene erreicht?

7. Einbezug sozialer Nachhaltigkeit, Förderung sozialer Gerechtigkeit und Integration

  • Wie wurde die soziale Nachhaltigkeit in den Nachhaltigkeitsbemühungen berücksichtigt?
  • Gab es Maßnahmen zur Förderung von sozialer Gerechtigkeit und Integration in den Aktivitäten?
  • Welche Auswirkungen hatten die Maßnahmen auf die soziale Nachhaltigkeit in der Fachschaft und darüber hinaus?
  • Welche konkreten Initiativen wurden ergriffen, um soziale Nachhaltigkeit zu fördern?

Allgemeine Kriterien

Ganzheitlichkeit des Engagements

  • Welche Veränderungen bzw. Verbesserungen werden durch das Engagement erreicht?
  • Wo stößt euer Engagement auf Grenzen?
  • Wie viele der oben genannten Kriterien könnt ihr in eurer Arbeit vereinen?
  • Welche Bereiche des Studienverlaufs deckt ihr mit eurer Arbeit ab und welche nicht?
  • Warum ist es wichtig, im Studium fortgeschrittene Studierende weiterhin zu unterstützen?

Verstetigung des Engagements

  • Wie durchdacht und zukunftsträchtig ist euer Engagement?
  • Wie ist die Weiterführung in Zukunft geplant?
  • Welche Feedbackschleifen gibt es und wie wird Feedback in die Konzeption mit eingearbeitet?
  • Wie häufig führt ihr eine Evaluation eurer Arbeit durch und wie ist diese aufgebaut?
  • Wofür soll das Preisgeld eingesetzt werden?

Formale Vorgaben

  • Die Bewerbung sollte eine angemessene formale und sprachliche Qualität aufweisen.
  • Der Umfang der Bewerbung sollte zwischen 1.500 und 2.500 Wörtern liegen.
  • Angabe darüber, ob euer Konzept in Form der eingereichten Bewerbung nach der Preisvergabe von GeoDACH veröffentlicht werden darf.
  • Die Bewerbung muss bis zum 17.05.2024, 16:00 per E-Mail an vorstand[a]geodach.org eingereicht werden.